Montag, 21 November 2011 00:00

Bundesfinale in Kamen

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Gersdorfer Turner gehören zu den Besten Deutschlands

Die Abteilung Turnen der SSV Blau-Weiß Gersdorf hat in den letzten Jahren schon zahlreiche Erfolge bei regionalen und auch nationalen Wettbewerben erringen können. Nichtsdestotrotz ist es immer noch möglich, neue Erfolge in diese Hitliste aufzunehmen. Nachdem sich die Männermannschaft der SSV Blau-Weiß Gersdorf seit 2009 erfolgreich in der ersten Landesliga des Freistaates Sachsens etabliert hatte, stand am vergangenen Wochenende die erste Teilnahme am Bundespokal der Vereinsmannschaften an. Die Austragung der inoffiziellen Deutschen Meisterschaften für Vereinsmannschaften des Breitensportbereiches stand lange auf wackeligen Beinen, da erst sechs Wochen vor dem festgelegten Wettkampftermin ein Ausrichter gefunden werden konnte. Letztendlicher Austragungsort war dann die Stadt Kamen in Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des dortigen Vereins hatten bereits das Bundesfinale 2009 organisiert und waren deshalb bestens vorbereitet. Auch in diesem Jahr gelang es den Verantwortlichen wieder einen hervorragenden Wettkampf zu planen und durchzuführen. Die Turner der SSV Blau-Weiß Gersdorf hatten sich mit einem zweiten Platz in der diesjährigen Landesligasaison für die Teilnahme in Kamen qualifiziert. Das Team für das Bundesfinale bestand aus Jonas Vogel, Lukas Leonhardt, Bastian Wullert, Jakob Vogel, André Uhle und Thomas Seidel.

Ungewöhnlich früh begann der Wettkampf für die Gersdorfer am vergangenen Samstag. Bereits acht Uhr mussten sie sich zum Einturnen in der Wettkampfhalle einfinden. Trotz der frühen Uhrzeit gelang den Gersdorfern eine gute Vorbereitung. Den Wettkampf selbst begannen die Blau-Weißen am Barren. Hier zeigten alle Turner eine souveräne Vorstellung und sorgten somit für einen erfolgreichen Wettkampfauftakt. Dieser gute Trend setzte sich trotz eines kleinen Patzers (die jeweils niedrigste Wertung pro Gerät wird aus dem Gesamtergebnis gestrichen) auch am zweiten Gerät, dem Reck fort. Nachdem auch noch das Bodenturnen sehr erfolgreich absolviert wurde, hatte sich die Gersdorfer Mannschaft zur Wettkampfhalbzeit eine gute Ausgangslage gesichert. Im Anschluss ging es zum Pauschenpferd, in der Landesliga traditionelles Startgerät der Gersdorfer. Hier zeigte die Mannschaft zum ersten Mal Nerven und musste mehrere unfreiwillige Abgänge in Kauf nehmen. Auch der vorletzte Durchgang an den Ringen verlief nicht optimal für Blau-Weiß. Dennoch gelang es allen Mannschaftsmitglieder, sich noch einmal für den letzten Durchgang am Sprung zu konzentrieren und zu motivieren. Mit einer fehlerfreien Vorstellung an diesem Gerät beschlossen die Turner von Blau-Weiß den Wettkampf. Nun hieß es die Siegerehrung abzuwarten. Den Sieg sicherte sich Titelverteidiger und Landesligagewinner SV Felsenkeller Dresden aber schon auf dem zweiten Platz folgten die Turner aus Gersdorf und machten somit den sächsischen Doppelsieg perfekt. Bronze gewannen die Turner aus Wiesbaden. Dieser Erfolg war einer der größten, den das noch junge Gersdorfer Turnteam (alle Turner sind zwischen 16 und 24 Jahren alt) in seiner Geschichte feierte und auch der Sächsische Turnverband war mit dem Ausgang des Wettbewerbes höchst zufrieden, hatte er sich doch einmal mehr als einer der erfolgreichsten in ganz Deutschland bewiesen.

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